Rehabilitationszentrum Meidling Wien

Zeitgenössische Modernisierung im Sinne des Denkmalschutzes.

Gebäudetyp
Gesundheitswesen
Leistungsumfang
Generalplanung, ÖBA und BauKG in ARGE mit Hoppe Architekten Ziviltechniker GmbH
Standort
Wien (AT)
Region
National
Bauherr
AUVA, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Adalbert Stifter Straße 65, A-1200 Wien
Gesamtprojektkosten
47,94 Mio. €
Projektstart
2003
Ausführungszeitraum
2003-2012
Bruttogrundfläche
16.500 m²

Direkte Wege zu UKH Meidling.

Das Rehabilitationszentrum Meidling wurde Ende der 1960er Jahre für Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma nach den Plänen des Architekten Gustav Peichl errichtet. Das Rehabilitationszentrum befindet sich im Verbund mit dem Unfallkrankenhaus Meidling. Einzigartig an diesem Gebäude ist seine enge Verbindung zum Unfallkrankenhaus, wodurch sich wichtige Synergien in der medizinischen und haustechnischen Versorgung ergeben.

Sorgsame Vergrößerung mit Rücksicht auf den Denkmalschutz.

Das bereits vorhandene Rehabilitationszentrum sollte primär um einen Bettentrakt in der Tagestherapie vergrößert werden, um im bestehenden Baukörper die Abteilungen der Administration und Therapie unterzubringen und der akuten Raumnot Herr zu werden. Besonderer Wert wurde beim Umbau des Altgebäudes auf die Beibehaltung des Erscheinungsbilds gelegt (da das Haus höchstwahrscheinlich unter Denkmalschutz gestellt wird).

Energieoptimierung mit Komfort ist möglich.

Im Neubau des Bettentraktes wurde eine Weißglasfassade mit geschosshohen Sonnenschutzelementen angebracht. Um auch in puncto Energieoptimierung gerüstet zu sein, sorgen ein Erdkollektor für Erwärmung und Kühlung der Frischluft. Weitere Maßnahmen sind Bauteilkühlungen und Kühldecken, die innerhalb weniger Jahre die erhöhten Investitionskosten amortisieren werden.
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